40 Jahre Unterhaltungselektronik in der DDR bis zum Mauerfall vor 25 Jahren

Am Sonntag, dem 23.März ist im RTM die neue Sonderaustellung „40 Jahre Unterhaltungselektronik in der DDR bis zum Mauerfall vor 25 Jahren“ im Beisein des Bürgermeisterstellvertreters Herrn Flaskamp eröffnet worden.

 

Der politische Einfluss auf die Herstellung von Konsumgütern in der ehemaligen DDR ist heute kaum noch nachvollziehbar. Die Planwirtschaft führte letztlich in die Katastrophe. Die Abteilung „Horch und Guck“ war überall zugegen. Werkstore wurden erst wieder geöffnet, wenn das Tagessoll erfüllt war.  Viele Produkte wurden nur für die BDR und andere westliche Länder in sehr guter Qualität hergestellt. Die Bevölkerung in der DDR konnte diese Produkte nicht erwerben. Hochwertige Musikproduktionen wurden durch westliche Firmen (auch SONOPRESS, Bertelsmann, Gütersloh) mit modernstem Aufnahme- Equipment in der DDR hergestellt. Westliche Firmen ließen ihre Produkte in Teilbereichen oder auch komplett für geringes Entgelt in der DDR fertigen. Viele Geräte wurden auch von Versandhäusern wie „Quelle“ oder „Bruns“ mit teilweise geändertem Namen und Design im Westen verhökert.  

 Die großartigen Leistungen der  Ingenieure, Handwerker und Arbeiter sind  an den ausgestellten Exponaten, trotz der vorhandenen Materialknappheit immer noch ersichtlich.

Die riesige Fernseh- Phono-Truhe von 1957/58 ist ein richtiger Hingucker. 160 kg wiegt die Truhe mit eingebautem Fernsehgerät, Radio, Tonbandgerät und Plattenspieler. Preis: 6.850 Mark Ost.

 

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