Der Förderverein

Gründungsgeschichte des Vereins “Radio- und Telefon- Museum im Verstärkeramt e.V.”

Vereinsgründer ist Richard Kügeler aus Rheda-Wiedenbrück von Beruf Radio- und Fernsehtechniker. Schon in jungen Jahren sammelte er Radios, Tonbandgeräte und im besonderen Röhren aller Art. Um diese gesammelten Werke der breiten Öffentlichkeit zu zeigen, reifte in ihm der Plan ein eigenes Radiomuseum bzw. Rundfunkmuseum zu betreiben.

Im April 2001 stand ein Artikel in der Tageszeitung über das ehemalige Verstärkeramt der deutschen Reichspost zwischen den Ortsteilen Wiedenbrück St.Vit und dem Erwerb des Komplexes durch Herrn Hans Schalück. Herr Schalück kannte die Anlage aus Kindertagen. Er suchte zu der damaligen Zeit Räumlichkeiten für die Produktion von Sonnensegeln und hatte noch viele weitere Ideen dieses Gebäude und Areal zu nutzen: Event- und Messezentrum, Cafe, Ausstellungen von Künstlern usw.

Am 26.Juni 2001 führten Richard Kügeler und seine Frau Helga ein erstes Gespräch mit Herrn Schalück. Herr Schalück war von der Idee im Verstärkeramt ein Radio- und Telefon- Museum zu eröffnen nicht abgeneigt. Es würde zur Historie des Gebäudes passen, meinte er damals.

Im Juli 2001 sah sich Herr Schalück erst einmal die Sammlung von den Kügelers an, bevor er seine Zusage machte. Richard Kügeler konnte danach schon die ersten Geräteneuzugänge im Verstärkeramt einlagern. Die unterirdischen Räume wurden in dieser Zeit von Herrn Schalück renoviert.

Am 04. November 2001 hatte der Heimatverein Versmold Richard Kügeler zu einer Ausstellung verpflichtet, mit ca. 130 Geräten und 50 Röhren. Es war ein erster Vorgeschmack auf ein Museum.

Im Jahr 2002 richtete Herr Schalück die unterirdischen Räume für Veranstaltungen her: Stellwände, Deckenbespannungen, Beleuchtung usw. Ab August begann der Aufbau der Regale für die Radios.

Im November 2002 Eröffnung des Cafes im Verstärkeramt sowie eine Ausstellungs- und Verkaufs- Messe zur Advents- und Weihnachtszeit. Die Messe blieb bis Ende Dezember.

Am 07. März 2003 abends um 18.00 Uhr war die feierliche Eröffnung des Radio- und Telefon- Museums mit geladenen Gästen und den Helfern. Das Fernsehen des WDR-Regionalprogramms, Radio Gütersloh und die heimische Presse folgten den Einladungen zur Berichterstattung.

Am 08. März 2003 öffnete das Museum ab 14.00 das erste Mal für die Öffentlichkeit. Der WDR stellte das Museum unter der Rubrik “Kultur” ins Internet.

An den Tagen 14. und 15. Juni 2003 ging das Verstärkeramt auf Sendung. Der Ortsverband OV-N47 des Deutschen Amateur- Radio- Club veranstaltete im Zelt auf dem Freigelände im Garten des Verstärkeramtes Amateurfunkvorführungen im Rahmen der Funkertage.

Ende 2003 spendete Professor Wichert von der Universität Paderborn Geräte der Fernmeldetechnik.

Nun ist es aber nicht so einfach allein ein Museum zu betreiben und so entschloss sich Richard Kügeler zur Gründung eines Fördervereins. Die Gründungsversammlung war am 24. März 2004. Es erschienen 18 Personen zur Vereinsgründung “Radio- und Telefon- Museum im Verstärkeramt e.V.”. In dieser Versammlung wurden zum Vorstand gewählt:

1. Vorsitzender: Richard Kügeler
2. Vorsitzender: Hans Dieter Lechtermann
Kassenwartin: Helga Kügeler
1. Beisitzer: Hubert Klamert
2. Beisitzer: Michael Krämer

Aufgaben und Ziele des Vereins

Der Verein verfolgt ausschliesslich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Der Zweck des Vereins ist Zeitzeugnisse der Radio- Fernseh- Phono- und Telefon- Technik zu sammeln, insbesondere Geräte, Druckerzeugnisse und Originalstimmen und diese der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Über die Jahre hat sich der Verein immer weiter entwickelt und hat nun über 66 Mitglieder.

Bilder von der Eröffnungsfeier am 07. März 2003

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